Handwerkskammer OWL zu Bielefeld| Fit für die Zukunft

Foto: Thomas-F.-Starke

Fit für die Zukunft: Die Handwerkskammer
OWL stellt sich strategisch neu auf

Die Handwerkskammer OWL zu Bielefeld feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum ist nicht nur ein Grund, auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückzublicken, sondern auch ein wichtiger Anlass, die Weichen für die Zukunft neu zu stellen. Im Jubiläumsjahr richtet sich die Handwerkskammer strategisch neu aus, um die mehr als 22.600 Mitgliedsbetriebe bestmöglich in Zeiten des Wandels zu unterstützen.

Im Zentrum dieser Neuausrichtung der Handwerkskammer steht die Strategie „Handwerk OWL: Wir können Zukunft!“. Diese Initiative setzt gezielt Leitplanken, die das Handwerk auf allen Ebenen stärken sollen. „Dabei wird die Kammer im gemeinsamen Miteinander in der regionalen Handwerksfamilie Lösungen für die drängenden Herausforderungen entwickeln und die Interessenvertretung ihrer Mitgliedsbetriebe auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen intensivieren. Vor allem der Mangel an qualifizierten Nachwuchs- und Fachkräften, die hohe Last an Steuern und Abgaben und die überbordende Bürokratie setzen immer mehr Betriebe massiv unter Druck“, betont Dr. Jens Prager, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld.

Ein zentraler Bestandteil der Zukunftsstrategie ist der Neubau am Campus Handwerk. Als einer von sechs starken Bildungsleuchttürmen in der Region wird das Bildungszentrum gute Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Aus-, Fort- und Weiterbildung schaffen. Durch Schwerpunkte in den Bereichen Intelligente Gebäudetechnologien, nachhaltige Mobilitätskonzepte und ressourcenschonende Bauweisen werden handwerkliche Nachwuchskräfte optimal auf die Herausforderungen von morgen vorbereitet. Auf diese Weise fördert die Handwerksorganisation nicht nur eine praxisnahe Ausbildung, sondern trägt auch aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Fest steht: Ohne das Handwerk kann die ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Transformation nur schwerlich gelingen. Die Handwerksbetriebe in OWL leisten bereits heute einen bedeutenden Beitrag zu einer klimafreundlichen Zukunft und zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge in der Region. „Damit das so bleibt, müssen Fachkräftesicherung, Bürokratieabbau und gezielte Investitionen in grüne Technologien in den Mittelpunkt der politischen Agenda rücken“, so Dr. Jens Prager. „Nur dann kann das Handwerk sein volles Potenzial als Wirtschaftsmacht von nebenan entfalten. Dafür wird sich die Handwerkskammer auch in Zukunft mit ganzer Kraft einsetzen!“

www.handwerk-owl.de