Media IT Partner Verwaltungs GmbH, Bielefeld| Cybersicherheit

Cybersecurity and privacy concepts to protect data. Lock icon and internet network security technology. Businessmen protecting personal data on laptops and virtual interfaces. Foto: iStock/Thapana Onphalai
IT- und Sicherheitstrends 2025
Die IT-Welt im Jahr 2025 steht vor tiefgreifenden Veränderungen, insbesondere im Bereich der Cybersecurity. Angesichts zunehmender Bedrohungen durch fortschrittliche Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und Quantencomputing müssen Unternehmen ihre Sicherheitsstrategien anpassen.
„Die zunehmende Digitalisierung und der technologische Fortschritt bringen nicht nur enorme Chancen, sondern auch erhebliche Risiken mit sich. Es ist klar, dass Unternehmen und Organisationen nicht länger reaktiv handeln können – proaktive Sicherheitsstrategien sind unerlässlich“, betont Bernd A. Müller, CEO der Media IT Partner GmbH & Co. KG mit Standorten in Bielefeld, Detmold und Minden. Der Partner für Medientechnologie und IT-Services hat aktuell 32 IT-Spezialisten im Einsatz.
Klar ist: Die steigende Komplexität von Angriffen erfordert hochentwickelte Sicherheitslösungen. Aber nicht nur Kriminelle nutzen KI für ihre Angriffe, andersherum kann eine KI-gestützte Bedrohungserkennung Netzwerkaktivitäten in Echtzeit analysieren und Anomalien erkennen, bevor Schäden entstehen. Diese Systeme automatisieren Reaktionen auf Vorfälle wie Malware oder Phishing. „Ransomware bleibt eine der größten Bedrohungen“, weiß Bernd A. Müller. „Deshalb setzen Unternehmen vielfach auf Multi-Faktor-Authentifizierung und Backups, um Schäden zu minimieren.“ Ein weiterer Trend ist, dass Firmen verstärkt Cyberversicherungen abschließen, um sich gegen digitale Risiken wie Datenverlust oder Ransomware-Angriffe abzusichern. Außerdem stellen regulatorische Anforderungen zusätzliche Herausforderungen für Unternehmen dar. Strengere Datenschutzgesetze, NIS-2 und KI Regulierungen, wie der EU AI Act, zwingen Betriebe zu mehr Transparenz und Compliance.
„Den Wandel aktiv mitgestalten“
Einen hundertprozentigen Schutz gegen Cyberangriffe wird es nicht geben, aber man kann es Hackern so schwer wie möglich machen, wie mit Zero-Trust-Architekturen. Kern des Ansatzes ist es, keiner Verbindung standardmäßig zu vertrauen. Er umfasst kontinuierliche Authentifizierung und minimalen Zugriff. „Der Zero-Trust-Ansatz, die Integration von KI in Sicherheitslösungen und die Vorbereitung auf Quantencomputing sind keine Trends mehr, sondern absolute Notwendigkeiten“, betont der MIP-Geschäftsführer. „Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass Technologie immer nur so sicher ist wie die Menschen, die sie nutzen. Schulungen, ein Bewusstsein für Cybergefahren und eine klare Sicherheitskultur müssen ebenso Priorität haben wie technische Maßnahmen. Nur wenn wir Technologie und menschliches Handeln in Einklang bringen, können wir den Herausforderungen der digitalen Welt gewachsen sein.“